Donnerstag, 5. Oktober 2017

ANKOMMEN - Interview mit Annika Isterling über die tägliche Yoga-Praxis zuhause

Heute darf ich ein Interview mit euch teilen, das ich mit der wunderbaren Annika Isterling geführt habe!
Ihr Buch "ANKOMMEN" nehme ich immer wieder gern als Inspiration zur Hand - es überzeugt mit tollen Tipps, einer schönen Sprache, wundervollen Fotos und Alltagstauglichkeit. Allen, die sich nach einer regelmäßigen täglichen Yoga-Praxis sehnen, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Hier findet ihr unseren Austausch:

Fotocredit (c) Felix Matthies


Liebe Annika,
Du wurdest mir von einer Freundin empfohlen und zunächst verbrachte ich einige Morgen mit dir auf Yogaeasy - bis dein Buch im April erschienen ist.
Für mich persönlich ist der wichtigste Grund Yoga zu praktizieren, der Wunsch ganz in mir und meinem Körper anzukommen, so dass mein Geist ruhig werden darf. So hat mich dein Buchtitel "Ankommen" bereits total angesprochen und die wundervollen Fotos bringen direkt in eine solche Stimmung. Der Inhalt hat mich dann überrascht, weil er so leicht lesbar und dennoch voller Tiefe war, da war irgendwie immer beides - danke dafür. Ich freue mich, dass du ein paar Fragen für meinen Blog beantworten möchtest...

Jennie Appel: Was bedeutet Yoga für dich?

Annika Isterling: Yoga ist für mich Bewusstsein zu schaffen. Über den Atem, die Bewegung und die Stille bei mir anzukommen, in meinem Körper, da wo ich im Leben gerade stehe und im Moment. Wir sind zu häufig damit beschäftigt was war oder was sein könnte. Wir sind selten genau hier in diesem Moment. Yoga ist für mich eine Verbindung zu schaffen zu mir und meinem Umfeld.Ich kann wenn ich im Einklang mit mir selbst bin, mehr bewusst agieren, statt einfach nur eine Reaktion auf mein Umfeld zu leben.


Trotz dieser immensen Bedeutung, kennst auch du die "Fallstricke", wenn man eine kontinuierliche tägliche Praxis kultivieren möchte - was war oder ist deine größte Herausforderung und welchen Tipp hast du hierzu für Gleichgesinnte?

Sich den Zeitdruck nehmen. Wir müssen davon wegkommen zu glauben, dass eine Yogapraxis nur effizient ist, wenn sie mindestens 60 Minuten dauert. Es ist wichtiger, dass wir uns jeden Tag einige Minuten Zeit dafür nehmen, dafür aber regelmässig. So wie beim Zähneputzen. Ich selbst praktiziere für mich alleine jeden Tag ca. 20 Minuten. Das ist mein Pensum und für mich gut einzuhalten.

Fotocredit (c) Felix Matthies

Du schreibst in deinem Buch davon, wie du dich selbst damals inmitten schlechter Gewohnheiten ertappt hast, als du eigentlich dachtest "yogisch im flow zu sein". Wie sieht deine tägliche Praxis heute aus? Lässt du uns kurz teilhaben?

Ich lebe mehr nach dem Dinacharya Prinzip als früher. Also im Einklang mit dem Tag. Ich stehe gerne morgens früh auf, folge den Reinigungsritualen, meditiere. Meistens unterrichte ich schon um 8.00 Uhr, kurz nachdem ich die Kinder in die Schule geschickt habe. Daher praktiziere ich für mich eher am Nachmittag oder frühen Abend. Früher bin ich häufig erst um 1 Uhr nachts ins Bett gegangen. Heute bin ich häufiger um 22 Uhr im Bett und bin dadurch tagsüber erholter.


Wie passen Entspannung und Disziplin zusammen?

Für mich wurde die Yogapraxis erst richtig zu einem Benefit, nachdem ich die Disziplin aufgebracht habe dafür auch auf der Matte zu erscheinen. Darüber reden oder nachzudenken bringt nicht viel. Man muss die notwendigen Disziplin haben, für seine eigene Praxis am Start zu sein. Egal mit welcher Energie, wieviel Zeit und wieviel Lust. Hauptsache ich bin da. Der Rest kommt von ganz alleine. Und eine Entspannung ist immer lohnenswerter, nachdem ich zuerst den ganzen Körper bewegt und gespürt habe.


Warum ist aus deiner Sicht die Regelmäßigkeit der Praxis so entscheidend? 

Fotocredit (c) Felix Matthies
Die Regelmässigkeit lässt uns unsere Praxis vertiefen. Wir kommen weiter in den Stellungen, können neue Sachen ausprobieren und integrieren. Unsere Wahrnehmung für uns selbst optimiert sich. Wir kultivieren Ausdauer und Geduld. Unser Geist wird ruhiger, je regelmässiger wir praktizieren.


Ähnlich wie du es beschreibst, habe ich in meinem Zuhause Raum geschaffen und bin am liebsten gleich morgens an diesem schönen Ort, um mit einer meditativen Zeit für mich in den Tag zu starten. Wenn ich auf Reisen bin, sieht das dann schonmal anders aus... Da auch du viel unterwegs bist - wie gestaltest du das an anderen Orten? Was fordert dich dabei heraus und wie löst du es? 

Ich habe die Holy Box aus diesem Grund heraus entwickelt. Es ist ein kleiner Reisealtar, der eine kleine Ganesha Statue enthält, Licht, Glückssterne, Dankbarkeitskarten, ein Mantra und Platz hat für mehr persönlichere Dinge, die mich wo immer ich gerade bin zu Hause fühlen lassen.


Würdest du sagen, Yoga und Meditation kann uns helfen anzukommen - egal wo wir gerade sind?

Ja, auf jeden Fall. Ich finde es wichtig, dass wir raus aus unseren Köpfen kommen und mehr ins Fühlen und ins Bewusstsein für unseren Körper. Letztendlich geht es uns am besten, wenn alles miteinander in Verbindung steht. 
Wenn wir zum Beispiel Reisen, dann wissen wir, dass unser Körper an diesem neuen Ort ist. Aber der Rest von uns ist noch irgendwo auf dem Weg dahin. Durch die Praxis kann ich mich erden und mir dabei helfen Anzukommen. Das funktioniert auch vor einem wichtigen Meeting oder einem aufregenden Gespräch. Es braucht manchmal einfach nur ein paar bewusste Atemzüge, um sich zu zentrieren.

Fotocredit (c) Felix Matthies

Gibt es eine Meditation oder Übung, die du den Lesern dieses Interviews ans Herz legen möchtest, um direkt starten zu können?
(Gern auch aus deinem wundervollen neuen Buch!)

Setze dich
in einen für dich angenehmen Meditationssitz. Ich kreuze am liebsten meine
Füße vor mir und sitze mit dem Po etwas erhöht auf einem Kissen, sodass
die Knie tiefer als mein Becken liegen und meine Leisten ganz entspannt
sind. Ganz ehrlich, ein guter Sitz ist die halbe Miete bei der Meditation!
Wenn ich nämlich ständig in meinen Gedanken damit beschäftigt bin, dass
mein Rücken wehtut, mein Fuß drückt oder die Hüfte schmerzt, wird es
schwieriger, mich in Achtsamkeit zu üben oder meinen Geist zu beruhigen.
 Passe deinen Sitz für die Meditation
also gerne deiner aktuellen körperlichen Verfassung an. Du kannst
dich dafür auch auf einen Stuhl oder mit dem Rücken an eine Wand setzen.
Fotocredit (c) Felix Matthies

• Schließe deine Augen.
• Entspanne die Haut im Gesicht.
• Entspanne deine Augen.
• Lass die Bewegung hinter deinen Augenlidern immer ruhiger werden.
• Fühle, ob du noch irgendwo Anspannungen in deinem Körper hältst,
und lasse sie nach und nach gehen.
• Entspanne dein Kiefergelenk,
deine Schultern,
die Innenflächen deiner Hände,
deinen Bauch.
• Bring deine Aufmerksamkeit nun zu deinem Becken.
• Lass dein Becken schwer werden.
• Nimm deine Knie wahr und deine Füße.
• Registriere jedes Empfinden.
• Verbinde dich mit dem Aspekt in dir, der bewusst und achtsam ist.
• Richte deine Wirbelsäule aus der Schwere des Beckens lang und
gerade nach oben aus.
• Hebe dein Brustbein leicht an, um mehr Raum für deinen Atem
zu schaffen.
• Atme ein – nimm den Atemstrom von der Nase bis ins Becken wahr.
• Atme aus und spüre, wie die Luft vom Becken nach oben und über
die Nasenlöcher ausströmt.
• Bleibe einige Zeit in der Wahrnehmung deines Atemzyklus.
• Wenn du dich in Gedanken verfängst, komme einfach zum Fühlen
der Bewegung deines Atems zurück.
(Halte diesen Zustand für fünf Minuten.)
• Atme nun etwas tiefer.
• Bringe dein Bewusstsein zurück in deinen Körper.
• Fühle deine Haut,
deine Muskeln,
deine Knochen.
• Senke schließlich dein Kinn in Richtung Brust.
• Öffne langsam deine Augen halb, um ein wenig Licht hineinzulassen,
ohne zu fokussieren.
• Löse dann, wenn du so weit bist, den Meditationssitz langsam auf

Danke für deine Zeit und deine Antworten!
Herzliche Grüße, Jennie.

Liebe Jennie, vielen lieben Dank für deine Fragen! Ich wünsche dir alles Liebe!
Annika

Fotocredit (c) Felix Matthies




erschienen im April 2017 bei Theseus in der J.Kamphausen Mediengruppe

Mittwoch, 2. August 2017

3 Bewusstseinsfragen zu Lughnasadh - für mehr Licht im Leben ;-)

Diese Zeit im August lädt uns stets ein, unsere Batterien aufzuladen, Vitamin D zu tanken und zu entspannen - so unser Terminplan dies zulässt. Gestern haben einige Menschen ganz wundervolle Impulse, Ritualideen und Anregungen zu Lammas/Lughnasadh/dem Schnitterinnenfest gepostet und es war äußerst inspirierend. Dirk und ich haben gestern Besuch eines guten Freundes aus meiner alten Heimat und saßen in so innigem Austausch bei leckerem Essen herum - bis es mitten in der Nacht war und der 1.8. vorüber. Glücklicherweise befinden wir uns nicht nur an diesem einen Tag in der Energie von Lughnasadh, dem Fest zu Ehren des Lichtgottes Lugh. :-)
Ich möchte euch alle daher ermutigen: wenn ihr gestern keine Zeit hattet oder einfach gerade andere Dinge wichtiger waren - nehmt euch einfach in den kommenden Tagen ein paar Momente und widmet euch eurem Weg, eurem Wachstum - wie hat sich alles entwickelt, das ihr euch vielleicht als Neujahrsvorsatz vorgenommen oder für dieses Jahr 2017 gewünscht hattet? Seid ihr damit zufrieden? Oder wurden alle Erwartungen sogar übertroffen? Der ganze August eignet sich hervorragend für Fragen wie diese, denn es sind nur noch 5 Monate bis zum nächsten Jahreswechsel und somit ist es ein guter Zeitpunkt, um eventuell Kurskorrekturen vorzunehmen.
Mein Wunsch, Schottland zu bereisen... 


Doch wie fängt man dies an?
Für Rituale und Ideen findest du derzeit eine Fülle im Netz und hier findest du eines von mir.
Doch manchmal ist es auch wichtig, dass einem solchen Ritual eine konkrete Bewusstseinsübung vorangeht, die dir hilft, dich voll und ganz auf deine reiche Ernte, deine kreative Schöpferkraft und deine innere Balance und Fülle einstimmt. Denn dann ist es klarer, was du durchschneiden, loslassen oder dir wünschen möchtest.

An diesem Wochenende gehen Michaela Pfütsch und ich mit unseren Teilnehmern zur Nachtwache in den Wald und widmen uns von Freitag bis Sonntag ganz dieser Thematik und den Herzensanliegen und Visionen aller. Ich nehme euch gern auch energetisch mit.
Du kannst dir hierzu die folgenden 3 Fragen stellen und alles aufschreiben, was sich aus der Tiefe aufmacht, um in dein Alltagsbewusstsein aufzusteigen. Was möchte sich zu diesen Themen zeigen?



1. Was möchte ich wirklich von Herzen den Rest des Jahres auf meinem persönlichen "Acker des Lebens" kultivieren? 
Inneren Frieden? Harmonie? (Selbst-)Vertrauen? Mehr Energie und Vitalität? Fülle auf allen Ebenen? Selbst-Mitgefühl, weil ich zu hart zu mir war oder bin? ...

Grübele nicht nach, lass es spontan aufsteigen - es reicht, wenn du hier EIN Wort aufschreibst oder eine kleine Skizze machst, was du wirklich brauchst, um dich rundherum zufrieden, gesund und ganz zu fühlen.

2. Was möchte ich in meinen Beziehungen nähren und pflegen?

Welche Qualitäten möchten von dir genährt oder kultiviert werden? Welche Samen möchtest du ausbringen und welche innere Arbeit müsste getan werden, damit du dich in den wichtigsten Beziehungen deines Lebens gut aufgehoben fühlst? Was fehlt dir - an und in dir selbst und im Umgang mit dem/der anderen? Was ist bereits erfüllend - bekam aber bisher einfach zu wenig Aufmerksamkeit oder Raum in deinem Leben? Was sind deine Wünsche und welche davon kannst du dir erfüllen?
Schreibe hier gern so lange es fließt, alle Ideen und Impulse deines Herzens sind wichtig für dein Wohlgefühl in dieser Welt der Interaktionen.

3. Was möchte ich mit meiner Arbeit erreichen?

Soll sie mich und meine Familie ernähren? Oder habe ich andere Ansprüche an meinen Beruf? Was könnte sich ändern, vielleicht schon jetzt? ...
Lass auch hier alles aus deinem Herzen zu dir sprechen - nirgendwo verbringen wir so viel Zeit wie an unserem Arbeitsplatz, also ist es durchaus wichtig, diesen mit auf dem zu bestellenden Acker des Alltags anzuschauen.

Und wenn du magst, frage dich selbst:
wie kann ich zu mehr Liebe und Harmonie in der Welt beitragen? Wie kann ich Fülle und Erfolg für mich erschaffen, leben, annehmen? Und welche konkreten Taten wären wichtig, um mich einen Schritt näher zu diesen Zielen zu bringen?

Dann kommt das wichtigste: take action - tue es! :-)
Glaube an dich selbst und an all deine Träume, Wünsche und Ziele! Höre nicht auf, Schritt für Schritt in die Richtung ihrer Erfüllung zu streben, wie die Pflanzen sich dem Licht entgegenstrecken! Ein Feld bestellt sich nicht von selbst... ;-) Sei dankbar für all das, was in deinem Leben bereits erblüht ist und für all die Früchte, die du bisher ernten durftest, für all die Lehren, die dich wachsen ließen und all die Menschen und Tiere, die dich liebevoll unterstützt haben. Sei geduldig mit dir, wenn du dir eine schnellere Erfüllung deiner Ziele wünschen würdest - "gut Ding will Weile haben"... Die wertvollsten Früchte des Lebens benötigen manchmal ein wenig länger, um zu reifen und die Spirits wissen einfach besser, wann die Zeit gekommen ist ;-) Fühle dich nicht schuldig, sondern erlaube dir, in DEINEM Tempo voranzugehen und im Moment zu leben. Behalte das Vertrauen, dass du unterstützt bist und der Prozess sich voll entfaltet. 

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Sommer, wertvolle Erkenntnisse und eine reiche gelungene Ernte - wann immer diese sich auch einstellen mag. 
Mit ermutigenden Gedanken und Gebeten für alle, die diese Zeilen lesen, mache ich mich auf den Weg nach Schönbrunn und freue mich auf die Nachtwache im Wald. 
Alles Liebe!

Dienstag, 13. Juni 2017

Seminar-Ankündigung für September 2017

Aus vollem Herzen l(i)eben
-Ein Wochenende für einen liebvollen Weg zu sich selbst -

2.-3. September 2017
Sa 10:00-19:00 Uhr  – So 10:00-16:00 Uhr
Ort: MANDALA Yogastudio, Wilhelmstraße 7a 1. Stock, 61381  Friedrichsdorf /
Investition: 275,- € / bei Anmeldung bis zum 5.7.2017 250,- €


Erst, wenn sich unser Herz öffnet, können wir Freundschaft, Liebe und Intimität mit anderen Menschen erfahren. 
Lernen Sie der Weisheit Ihres Herzens zu vertrauen, die Bedürfnisse des Herzens besser zu verstehen und erkennen Sie, wie Ihr Herz verletzt wurde und wie seine Schutzmechanismen funktionieren. 
Indem wir unser Herz von Schmerz, Trauer und den Mustern in der Liebe, die uns klein halten, befreien, finden wir die tiefere Essenz der Liebe und erhalten einen neuen Zugang zu unserem Herzen.
Auf allen Wegen und in allen spirituellen Traditionen werden das Herz und die Liebe als zentraler Punkt für das spirituelle Erwachen und ein erfülltes Leben angesehen. Die Mystiker sagen, dass es die Tiefe und grundlegende Erfahrung der Liebe ist, die uns zum Eins-sein mit dem Leben führt, zu einer Nähe zum Göttlichen, zu Frieden in uns selbst und zur Erfüllung unserer Beziehungen zu anderen.

Wenn sich die Selbstliebe öffnet, fließt die Liebe auch ganz natürlich zu anderen. 
Einer der Wege zur Selbstliebe besteht in der Heilung der Wunden, die wir in unserem Herzen tragen.
Wir haben uns vielleicht betrogen, enttäuscht oder zurückgewiesen gefühlt und jetzt ist die Essenz unseres Herzens hinter einer Schutzwand versteckt und unsere Liebe und unsere Intimität werden begrenzt, so dass wir nur noch hinter einer Mauer oder in einer Rüstung lieben.
In einer gelungenen Kombination aus schamanisch-energetischen Prozessen mit modernen psychologischen Übungen werden wir uns das Herz in seiner einzigartigen Position als Mittelpunkt zwischen allen Chakren im menschlichen Energiesystem anschauen und legen die Grundsteine für den neuen Pfad des Bewusstseins und der Energie.

In diesem Seminar werden alle Teilnehmer/innen darin unterstützt, ihre Muster zu transformieren, so dass sie ihre Herzen befreien können und die Liebe wieder fließt.

Wir lernen u.a.:
  • spirituelles Wachstum aus einer energetischen Perspektive
  • Entfaltung der Chakren, der höheren Energien und des Energiefelds
  • Öffnung des Herzens
  • Beziehungen kreieren, die gesund und unterstützend sind
  • Grundlagen der Energiearbeit innerhalb eines Chakrensystems
  • moderne psychologische und energetisch-schamanische Übungen
  • Praktische Übungen und darin enthaltene Selbstheilung
  • Wunden benennen und ganz-heil-werden-lassen


Jede/r Teilnehmer/in erlebt einen tiefen Prozess der Selbstheilung!
Seminarleitung: Jennie Appel und Madeleine Funke


Wer uns einmal ein wenig "kürzer" kennenlernen möchte, hat am Vorabend, Freitag, 1.9., die Möglichkeit dazu.
Wir freuen uns auf euch!



Donnerstag, 11. Mai 2017

Kleiner Impuls eines großen Künstlers

Was immer es ist, was du schon lange erschaffen möchtest oder wofür du dir (mehr) Aufmerksamkeit wünschst... möge dieser kleine Fisch dich inspirieren.
Auch du kannst dein persönliches Wunder erschaffen, genau heute - oder den 1. Schritt dafür genau jetzt und heute gehen. Wir alle sind Teil der Natur und ein kleiner Gang an der frischen Luft kann dich beschwingt und kraftvoll zurückkehren lassen, um deine Wünsche anzugehen, zu verwirklichen, zu leben. Wenn du dich gerade wie "getrennt von dir selbst" wahrnimmst, ist ein Aufenthalt in der Natur rückverbindend und kann heilsame Impulse setzen.
Ich wünsche dir allen Mut und alle Kraft, die es braucht!


Mittwoch, 4. Januar 2017

Gesund durch Yin Yoga

Bereits vor fast 2 Jahren habe ich hier darüber geschrieben, wie sinnvoll die Ergänzung von Yoga/Meditation für einen schamanischen Weg ist und wie uns diese Übung das Reisen in der Anderswelt noch angenehmer gestalten kann ;-)
Und einige Male durfte ich gemeinsam mit Michaela Pfütsch von Studyo-t erleben, wie sehr (besonders auch Yin) Yoga die Teilnehmer unserer Seminare und spirituellen Reisen berührt.
Abgesehen von meiner eigenen Begeisterung für Yin Yoga ist das Erleben in den Seminaren Grund genug, auf einem naturspirituellen Blog auch etwas dazu zu schreiben und euch zu empfehlen.

In den Schichten unseres (Energie-)Körpers speichern sich viele Emotionen, Anspannungen und Erlebnisse - und daraus resultieren nicht selten auch körperliche Einschränkungen oder gar Erkrankungen. Die Praxis des Yin Yoga kann den Energiefluss im Körper wieder anregen und dadurch unsere Selbstheilungskräfte anregen. Es ist immer wunderbar, wenn wir eigenverantwortlich etwas für unsere Gesundheit tun können und dies sogar mit einer tiefen Ruhe und Entspannung einhergehen darf. 
Genau dies bietet uns das neue Buch von Stefanie Arend, Expertin für Yin Yoga, mit seinen überaus anschaulich bebilderten Übungsreihen. Mit einer Rezension habe ich bewusst gewartet, bis ich mich durch mehrfaches Üben zweier zu mir passender Reihen von der Wirksamkeit überzeugen konnte - ganz persönlich kann ich nun sagen: diese beiden Sequenzen haben mir sehr geholfen und ich habe sie seitdem fest in meine Übungspraxis mit eingebaut. 

Das in drei Teile gegliederte Buch beginnt mit einer Darstellung der Hintergründe des Yin Yoga, bei der Stefanie Arend beweist, dass sie auch kompliziertere Zusammenhänge verständlich und klar vermitteln kann. Wir erhalten im Theorieteil also wertvolles Wissen: Faszien, Selbstheilungskräfte, Meridiane … – all das wird so knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig behandelt. 
Danach beginnt der Praxisteil, in dem die einzelnen Yin Yoga Positionen mit erklärenden Texten und aussagekräftigen Bildern dargestellt werden. Auch auf die Wirkung der einzelnen Positionen wird kurz eingegangen.
Der dritte Teil besteht dann aus Übungssequenzen, die speziell auf einzelne Beschwerdebilder wie z.B. Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Arthrose oder Allergien zugeschnitten sind. Hier werden zusätzlich auch noch Impulse aus ganzheitlicher Sicht (z.B. hilfreiche Reflexionsfragen) und aus der klassischen TCM vermittelt.
Insgesamt ein lohnendes, praxisnahes, wirksames und mit Herzblut geschriebenes Buch, welches das Versprechen seines Untertitels hält und tatsächlich ein sanfter Weg ist, „deinen Körper von alltäglichen Beschwerden und seelischen Belastungen zu befreien“. 
In unserer schnelllebigen Zeit ein echtes Juwel auf dem Weg zu mehr Achtsamkeit.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Schamanische Ursprünge in Deutschland

In den Höhlen der Schwäbischen Alb wurden einige bedeutende Kunstwerke gefunden, die auf unsere schamanischen Ursprünge hinweisen... es handelt sich sogar um die (derzeit geborgenen) ältesten beweglichen Kunstwerke der Welt, die ca. 40.000 Jahre alt sind.
In meinem Artikel, erschienen in der neuesten Ausgabe des Magazins MEILE, finden Sie dazu mehr:

Copyright: Jennie Appel & MEILE/Petra Jastro
Wenn Sie sich für diesen so wertvollen Herzensweg interessieren, Schamanismus schon immer "spannend" war, aber recht weit weg oder exotisch erschien, könnten die kommenden Basiskurse eine schöne Erfahrung darstellen.
Und ebenso, wenn Sie mein Buch "Wer wachsen will braucht starke Wurzeln" (2016 erschienen im GU Verlag) gelesen haben und nun im achtsamen Rahmen innerhalb einer Gruppe dem Lesen Erfahrungen hinzufügen möchten.

Bodenständig & tiefgründig
Im kommen Januar und Februar gibt es jeweils einen Termin, um das Herzstück SCHAMANISCH REISEN kennenzulernen, erste Schritte in der Anderswelt zu wagen, ins schamanische Sehen eingeführt zu werden, seinem Krafttier zu begegnen und auch Teil einer Zeremonie zu sein.
Schamanismus ist ein Weg der Erfahrung und man lernt durch das unmittelbare Erleben - dennoch runden wir selbstverständlich die vielen praktischen Übungen mit Hintergrundwissen ab.

28. + 29. Januar 2017
Sacred Drum Journey 1: Die Anderswelt entdecken – uns selbst entdecken (Basiskurs)

Mit praktischen Übungen, handfester Wissensvermittlung und schamanischen Reisen machen wir die ersten Schritte in die Anderswelt, erkunden die Landschaften unserer Seele, begegnen unserem Krafttier, erfahren den Kontakt zu unserem geistigen Lehrer, erleben eine traditionelle Heilungszeremonie und finden Unterstützung bei wichtigen Lebensfragen am Baum der Weisen. Die Kraft der Trommel, des Rauchs und der Gemeinschaft begleiten uns auf diesem Weg, der unser Herz zu seinem wahren Zuhause führen wird.
(Maximal 10 Teilnehmer)
Ort: Jurte und Seminarraum im Kalletal
mit Jennie Appel und Dirk Grosser

Kosten: 250,- € / Frühbucherpreis bis 24.12.2017! 220,- €
Anmeldung unter: info@jennie-appel.de




NEU! 25. + 26. Februar 2017
Sacred Drum Journey 1: Die Anderswelt entdecken – uns selbst entdecken (Basiskurs)

Mit praktischen Übungen, handfester Wissensvermittlung und schamanischen Reisen machen wir die ersten Schritte in die Anderswelt, erkunden die Landschaften unserer Seele, begegnen unserem Krafttier, erfahren den Kontakt zu unserem geistigen Lehrer, erleben eine traditionelle Heilungszeremonie und finden Unterstützung bei wichtigen Lebensfragen am Baum der Weisen. Die Kraft der Trommel, des Rauchs und der Gemeinschaft begleiten uns auf diesem Weg, der unser Herz zu seinem wahren Zuhause führen wird.

Ort: Mandala Yoga, Friedrichsdorf (nahe Frankfurt am Main)
mit Jennie Appel und HP Madeleine Funke

Kosten: 250,- € / Frühbucherpreis bis 20.01.2017! 220,- €
Anmeldung unter:
info@naturheilpraxis-funke.com

Dienstag, 20. September 2016

Praxispause...

Vom 21.9. - 30.10.2016 bleibt die Praxis geschlossen. 
Ich befinde mich auf einer Fortbildungsreise und bin dort nicht erreichbar. 
In dieser Zeit entfällt auch die wöchentliche Telefonsprechstunde.
Ich danke für Ihr Verständnis und melde mich bald zurück. 
Haben Sie einen wunderbaren Herbst!